Prozessautomatisierung KI-Integration IoT Manufacturing

PrecisionTech GmbH: Intelligente Prozessautomatisierung für Fertigung 4.0

PrecisionTech GmbH · Metallverarbeitung · 20. Januar 2026

Ergebnisse im Überblick

87%

Genauigkeit bei Ausfallvorhersagen

-67%

Ungeplante Stillstände

99.2%

Fehlerfreie Losnummern-Rückverfolgbarkeit

3 Min.

Durchschnittliche Störungsbehebungszeit (vorher: 2+ Stunden)

PrecisionTech GmbH: Intelligente Prozessautomatisierung für Fertigung 4.0

Herausforderung

Die PrecisionTech GmbH, ein Zulieferer für die Automobilindustrie mit 450 Mitarbeitern, kämpfte mit ineffizienten Produktionsprozessen. Manuelle Datenerfassung führte zu 5% Fehlerquote bei Losnummern. Maschinenausfälle wurden zu spät erkannt – durchschnittlich 12 Stunden Vorlaufzeit für ungeplante Stillstände. Bei Just-in-Sequence-Lieferungen ein kritisches Problem.

Lösung

Wir haben ein IoT-basiertes System mit prädiktiver Wartung und automatisierter Qualitätssicherung implementiert. Sensoren an allen Maschinen erfassen kontinuierlich Betriebsdaten. KI analysiert Muster und sagt Ausfälle vorher, bevor sie auftreten. Automatisierte Qualitätskontrollen ersetzen manuelle Stichproben.

Ausgangssituation

PrecisionTech liefert Präzisionsteile für Motoren und Getriebe an namhafte Automobilhersteller. Die Toleranzen sind eng, die Anforderungen hoch. Jede Abweichung kann teuer werden – im wörtlichen Sinne.

Das bestehende ERP-System lieferte keine Echtzeit-Daten aus der Produktion. Qualitätskontrollen erfolgten stichprobenartig, Fehler wurden oft erst beim nächsten Arbeitsschritt entdeckt.

Projektziele

  1. Fehlerfreie Rückverfolgbarkeit (Losnummern) auf 99 %+
  2. Ungeplante Stillstände um 50 % reduzieren
  3. Qualitätskontrollen in Echtzeit
  4. Ausfallvorhersage mit 80 % Genauigkeit

Umsetzung

Phase 1: Sensorik und Datenerfassung (12 Wochen)

  • Installation von 120 Sensoren an 35 Maschinen
  • Vibration, Temperatur, Stromaufnahme und Geräuschpegel werden erfasst
  • Daten werden vor Ort vorverarbeitet und gebündelt
  • Anbindung an bestehendes SAP-System

Phase 2: KI für Ausfallvorhersage (16 Wochen)

  • Machine-Learning-Modell analysiert historische Ausfallmuster
  • 47 relevante Indikatoren identifiziert
  • Echtzeit-Erkennung von Abweichungen vom Normalbetrieb
  • Frühwarnsystem mit Eskalationsstufen

Phase 3: Qualitätssicherung (8 Wochen)

  • Automatisierte Sichtprüfung von Oberflächen
  • Integration von Messdaten aus der Produktion
  • Echtzeit-Statistiken zu Qualitätskennzahlen
  • Automatische Alarmierung bei Grenzwertüberschreitungen

Ergebnis

Nach 12 Monaten (inkl. Pilotphase):

  • 87 % Genauigkeit bei Ausfallvorhersagen (Ziel: 80 %)
  • Ungeplante Stillstände um 67 % reduziert (Ziel: 50 %)
  • Losnummern-Rückverfolgbarkeit: 99,2 % (vorher: 95 %)
  • Durchschnittliche Störungsbehebungszeit: 3 Minuten (vorher: 2+ Stunden)
  • Geschätzte jährliche Einsparung: 1,2 Millionen Euro

Zitat Produktionsleiter Michael Gruber:

“Früher wussten wir manchmal nicht einmal, dass eine Maschine ausgefallen war, bis das ERP-Stücklistenfehler meldete. Jetzt wissen wir oft 12 Stunden vorher, dass etwas kommt. Die Umstellung war herausfordernd – aber die Ergebnisse sprechen für sich.”

ROI-Analyse

Investition gesamt: 890.000 €

Jährliche Einsparungen:

  • Vermiedene Stillstände: 780.000 €
  • Reduzierte Ausschussrate: 280.000 €
  • Effizientere Qualitätskontrolle: 140.000 €

Payback Period: 11 Monate

Herausforderungen und Learnings

Herausforderung 1: Datenqualität

Die historischen Daten waren lückenhaft. Wir mussten 6 Monate neue Daten sammeln, bevor das System zuverlässig funktionierte.

Herausforderung 2: Change Management

Maschinenbediener standen dem System anfangs skeptisch gegenüber. Wir haben Schulungen durchgeführt und Vorteile klar kommuniziert.

Learnings:

  1. IoT-Projekte brauchen Zeit: Rechnen Sie mit 12–18 Monaten bis zur vollen Wirksamkeit
  2. Datenqualität vor Datenquantität: Lieber weniger, aber vollständige und korrekte Daten
  3. Mensch involvieren: Akzeptanz der Mitarbeiter ist entscheidend für den Erfolg

Kundenstimme

Was PrecisionTech GmbH sagt.

“Wir haben die Mitarbeiter nicht abgebaut – wir haben sie umgeschult. Jetzt kümmern sie sich um die komplexen Fälle, um Stammkunden, um Beschwerden. Die monotone Arbeit macht der Bot. Die Qualität unserer Kundenbetreuung ist gestiegen, nicht gesunken. Unser CSAT-Score ist von 3,1 auf 4,2 gestiegen.”

S

Sandra Klein

Kundenservice-Leiterin, ServicePlus AG

“Wir haben die Mitarbeiter nicht abgebaut – wir haben sie umgeschult. Jetzt kümmern sie sich um die komplexen Fälle, um Stammkunden, um Beschwerden. Die monotone Arbeit macht der Bot. Die Qualität unserer Kundenbetreuung ist gestiegen, nicht gesunken. Unser CSAT-Score ist von 3,1 auf 4,2 gestiegen.”

S

Sandra Klein

Kundenservice-Leiterin, ServicePlus AG

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